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Eine Schornsteinsanierung gehört dazu
Moderne Heizungsanlagen und Kaminöfen helfen dabei, Heizkosten zu senken, den Energieverbrauch zu reduzieren, die Umwelt und die eigene Brieftasche zu schonen. Außerdem können Sie, durch die richtige Modernisierung der Heizungs-anlage, den Wert Ihrer Immobilie steigern. Es gibt also viele Gründe, über eine neue Heizungsanlage nachzudenken. Doch kann man eine moderne Heizung an den alten Schornstein anschließen? Nein! Die ursprünglichen, einschaligen, gemauerten Hausschornsteine sind heute längst überholt. Moderne Kaminöfen und Heizungsanlagen benötigen für den optimalen Betrieb eine genau definier-te Abgasleitung. Nur so arbeiten sie Kosten sparend und umweltfreundlich.


Wenn die Heizanlage erneuert wird, geht damit auch in den meisten Fällen eine Schornsteinsanierung einher. Denn die Abgastemperaturen und der Abgasmassestrom moderner Heizanlagen liegen weit unter den Werten älterer Kessel. Die verbleibenden Abgase gelangen also in einen überdimensionierten Schornstein, erreichen dort nur eine geringe Strömungsgeschwindigkeit, kühlen schnell ab und schlagen sich im Schornstein nieder.
Vorhandene Schornsteinschächte können in der Regel an eine neue Heizanlage angepasst werden. Dafür werden neue Abgasleitungen in den vorhandenen Schacht eingezogen. Sie haben die Aufgabe, den vorhandenen Schacht vor aggressiven Bestandteilen der Abgase zu schützen.
Die passende Lösung für unterschiedlichste Anforderungen Die Entscheidung für ein bestimmtes Abgassystem hängt von vielen Faktoren ab. Vor Beginn der Arbeiten sollten Sie sich ausführlich von Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister oder einem vertrauenswürdigen Hersteller beraten lassen. Denn die verschiedenen Systeme am Markt bieten unterschiedliche Vorzüge, die von den späteren Einsatzbereichen abhängen.
Eine Übersicht über die unterschiedlichen Systeme in Abhängigkeit von der Art der Feuerstätte und dem verwendeten Brennstoff erleichtern die erste Orientierung. Hier gehts zur Übersicht
Schornsteinsanierung ist in älteren Gebäuden Eine Schornsteinsanierung ist in älteren Gebäuden oftmals unumgänglich. Rechtzeitig durchgeführt verhindert sie mit relativ geringem Aufwand bleibende Schäden an der Bausubstanz und hohe Folgekosten. Dabei ist eine fachmännisch durchgeführte Sanierung meist weniger aufwändig, als es auf den ersten Blick scheint. mehr...


Schornstein ist nicht gleich Schornstein. Die Weiterentwicklung der Heizungen erforderte die Weiterentwicklung der Schornsteine. Planer oder Bauherren, denen diese Tatsache nicht bewusst ist, entscheiden sich daher bei Feststofffeuerstätten oft für einen einschaligen Schornstein aus Leichtbetonformsteinen. Die landläufige Meinung, mit einem Norm konformen einschaligen Schornstein aus Leichtbeton sei man auf der sicheren Seite, ist auf Grund der technischen Weiterentwicklung auch im Bereich Feststofffeuerstätten falsch.
Diese Entscheidung kann, je nach Art der Feuerstätte, für Heute, aber sicher nicht für die Zukunft, richtig sein. Moderne Feststofffeuerstätten, z. B. Pelletfeuerstätten, stellen an die Schornsteine die gleichen Anforderungen wie Gas- oder Ölbetriebene Feuerstätten.
Auch bei einer späteren Umstellung oder notwendigen Erneuerung der Heizungsanlage wird daher der einschalige Schornstein aus Leichtbeton enge Grenzen haben. Spätestens dann muss man, sofern die lichte Weite des vorhandenen Schornsteines es zulässt, ein Innenrohr (z. B. aus Keramik) einziehen. Denn nur so dürfte dann die gesamte Abgasanlage (Feuerstätte, Verbindungsleitung, Schornstein) in Betrieb genommen werden. Zukunftsorientiert planen bedeutet daher, einen mehrschaligen Schornstein, mit z. B. Keramikinnenrohren, vorzusehen.
Gefahr der Rissbildung An einschalige Schornsteine dürfen nur Regelfeuerstätten mit zulässigen Abgastemperaturen von maximal 400°C angeschlossen werden. Übersteigt die Abgastemperatur, z.B. bei unsachgemäßer Handhabung des Wärmeerzeugers, den maximal zulässigen Wert, oder kommt es gar zu einem Rußbrand, können Spannungsrisse auftreten. Die Risse können horizontal und senkrecht am Schornstein verlaufen, senkrechte Risse bis zur angrenzenden Wand reichen. Ein Verschließen der Risse mit Farbanstrich oder ein Auskratzen mit anschließendem Ausspachteln hilft kaum. Nach kurzer Zeit zeigt sich der Riss an der gleichen Stelle wieder.
In fünf Gründen erläutern wir Ihnen warum einschalige Schornsteine so gefährlich sein können.
1. Einschalige Schornsteine durchfeuchten leicht. Der Fachmann nennt das dann Versottung.
2. Einschalige Schornsteine sind anfällig für Rissbildung, das heißt sie werden undicht. Giftige Rauchgase können so in Wohnräume eindringen. Das bedeutet Lebensgefahr!
3. Einschalige Schornsteine sind nicht für moderne Öl- und Gaskessel geeignet.
4. Pelletöfen dürfen nicht an einschalige Schornsteine angeschlossen werden.
5. Gefahr bei zu hoher Brennstoffzufuhr beim Betrieb des Ofens.
Alle Anbieter, Berater und Vermittler von einschaligen Schornsteinen müssen deutlich und nachvollziehbar den eingeschränkten ordnungsgemäßen Gebrauch und den Ausschluß des naheliegenden Fehlgebrauchs sicherstellen, z. B.: Ausschluss von Pelletöfen; Ausschluss von Öl- und Gaskessel mit üblichen, niedrigen, Abgastemperaturen; Gefahr bei zu hoher Brennstoffzufuhr beim Betrieb des Ofens
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"Zündende Ideen" - Ist die große Broschüre zur AGT. Diese Broschüre ist für den qualifizierten Fachhandel bestimmt, zeigt aber auch dem privaten Endkunden wichtige Informationen zum Thema Schornstein, Neubau & Sanierung auf.
"Neue Heizung, Neuer Schornstein" Eine Info Broschüre für Privatleute, Sie enthält wichtige Informationen für den Schornsteinneubau und die Schornsteinsanierung.
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Energieeinsparung und Umweltschutz stellen neue Forderungen an das Abgassystem. Heizungs- und Schornsteintechnik - Hauptbestandteile des Gesamtsystems "Feuerungsanlage" – haben sich in den zurückliegenden Jahren grundlegend verändert.
Der erste gravierende Einschnitt ergab sich Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Mehr und mehr Heizungen wurden von Festbrennstoffen auf Öl umgestellt. Die Folge: Die Temperatur im Schornstein und der Abgasmassenstrom gingen spürbar zurück. Besonders im Dach- und Überdachbereich des Schornsteins wurde die Taupunkttemperatur unterschritten, was zu Feuchtigkeitsanfall (Kondensation) führte. Wasser vermischt mit aggressiven Abgasrückständen schlugen sich an den Schornstein-Innenwandungen nieder und bewirkten, langsam aber sicher, eine Durchfeuchtung der Konstruktion. Es kam zu Versottungserscheinungen in beträchtlichem Umfang.
Noch problematischer wurde es dann Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Die von den Ölscheichs heraufbeschworene Energiekrise ließ die Heizkosten in die Höhe schnellen.
Gas statt Öl Gleichzeitig kam es, in Bezug auf den Energieträgereinsatz, zu einem grundlegenden Wandel. Der Anteil der gasbetriebenen Heizungsanlagen nahm ständig zu. Das wachsende Umweltbewusstsein tat sein übriges. Deutlich wurde, dass das bei der Verbrennung fossiler Energieträger frei werdende CO2 maßgeblich für den sogenannten Treibhauseffekt verantwortlich ist.
Auch aus der Sicht des Umweltschutzes ergab sich somit die Notwendigkeit, den Energieverbrauch für die Gebäudeheizung spürbar zu senken. Die Industrie reagierte und brachte innerhalb kurzer Zeit eine neue, weitaus wirtschaftlichere Kesselgeneration auf den Markt. Da die Abgastemperaturen der neuen Heizkessel beträchtlich unter denen der Vorgängermodelle lagen, stieg die Belastung der Abgasleitung nochmals an.
Neue Heizungen erforderten neue Abgassysteme Ein weiterer, erschwerender Einflussfaktor war der höhere Wasserdampfgehalt der Rauchgase. Bei der früher vorherrschenden Verwendung von Öl musste mit ca. 7% Wasserdampf im Rauchgas gerechnet werden. Beim Brennstoff Gas ist dagegen von rund 14% auszugehen.
Parallel zur sich verändernden Heizungstechnik und der damit verbundenen Zunahme der Schornsteinschäden wurden verschiedenste, auf die neuen Verhältnisse ausgerichteten Sanierungsverfahren entwickelt. Das Angebot reicht heute vom Einziehen einer Leichtbetonschale bis hin zur Montage neuer Innenrohrsäulen aus Edelstahl, Keramik oder Kunststoff.
Auf die richtige Beratung kommt es an Bei der Auswahl des Sanierungssystems sollte man einen Fachmann, beispielsweise den Bezirksschornsteinfeger, einen vertrauenswürdigen Sanierungsbetrieb oder einen kompetenten Hersteller zu Rate ziehen.
Wichtig ist, dass der "Ratgeber" nicht einseitig auf ein bestimmtes Material festgelegt ist, sondern wie die AGT, die gesamte Palette der Sanierungsbaustoffe und –verfahren anbietet. Privatleute können sich bei der AGT kostenlos und unabhängig beraten lassen. Nur das Komplettangebot ermöglicht die objektive Beratung und somit objektbezogene Problemlösungen.

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